Volleyball

Bei ziemlich frischen 13°C und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit (es hatte am Tag zuvor noch wolkenbruchartig geregnet) ging es zunächst mit 1,5 % Steigung als „warming-up“ bis nach Burghaun. Hier fanden neben dem historischen Bahnwaggon auch gleich die ersten Sprichwort-Tafeln (in Rhöner Mundart) das ungeteilte Interesse der internationalen Teilnehmergruppe. Aufgrund der kühlen Temperaturen ging es aber gleich weiter bis zum nächsten Highlight, der Brücke bei Klausmarbach. Das beeindruckende Sandstein-Bauwerk überspannt mit seinen fünf Bögen das Tal und ermöglicht in einer Höhe von 32 m und mit einer Länge von 130 m bequem den Ort Steinbach zu erreichen.

Nach insgesamt 1,5 Stunden waren wir dann wohlbehalten in Buttlar und somit am Ende unserer ersten Etappe. In Buttlar ging es dann weiter auf dem Ulstertalradweg in Richtung Tann. Am Sportplatz von Borsch wurde die verdiente Mittagspause eingelegt. Die mitgebrachte Brotzeit wurde mit Tischdecke, Sitzkissen und allerlei deftigen Sachen fast schon zelebriert. Nach 45 Minuten ging es dann weiter an Geisa vorbei und immer an der Ulster entlang, bis wir gegen 13:00 Uhr Tann erreichten, wo wir am Marktplatz eine kleine Eispause eingelegt haben. Dank der mobilen Telefonie organisierten einige ein kleines Empfangskomitee am Biergarten von Langenbieber, den wir so gegen 15:00 Uhr erreichen wollten.

Zuvor mussten wir allerdings noch den Milseburg Radweg in Richtung Tunnel bewältigen. Auf diesem letzten Streckenabschnitt mit einer Länge von ca. 25 km und einer Steigung von 3% wurde die Gruppe durch den ungeplanten technischen Ausfall des Reiseleiters jäh auseinander gerissen. Ein paar kleine Scherben am Straßenrand hatten das Hinterrad so in Mitleidenschaft gezogen, dass erst nach FÜNF Reparaturen die Weiterfahrt möglich wurde. Durch diesen Zwischenfall konnte somit nur ein kleiner Teil der Gruppe bei einem kühlen Weizen am Bahnhof von Langenbieber den Tag ausklingen lassen. Die anderen waren mehr oder weniger damit beschäftigt „irgendwie“ wieder samt Fahrrad nach Fulda zu gelangen.

Letztendlich sind aber ALLE gesund und ohne großen Muskelkater nach insgesamt sieben Stunden und 83 km Fahrtstrecke wieder in Fulda angekommen. Einstimmiges Feedback: Tolle Tour, gerne wieder!

Für das nächste Jahr ist bereits ein Bike-Event mit dem Thema: „7-Kneipen-Rhönrundfahrt“ geplant. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

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